3. Netzprotest-Sonntag #carearbeitmusssichtbarwerden

Guten Morgen alle zusammen,

heute ist unser 3. Netzprotest-Sonntag zu #carearbeitmusssichtbarwerden. Bitte macht alle mit und postet etwas dazu auf Euren Blogs, auf Facebook, Twitter, Instagram.  

Gerne dürft Ihr auch Eure Blogartikel zu #carearbeitmusssichtbarwerden hier verlinken

oder

auf der Facebookseite der Petition Care-Arbeit ist Arbeit (https://www.facebook.com/carearbeitistarbeitfuersorgegehaltjetzt/) posten

oder

auf der Facebookseite von Mama streikt (https://www.facebook.com/Mamastreikt/) posten.

Danke an alle jetzt schon die mitmachen und am Sonntag nächste Woche geht es dann weiter (bis 28.01.2018)  mit dem friedlichen Netzprotest #carearbeitmusssichtbarwerden.

In dieser Woche habe ich nicht geschafft, einen Artikel zum Thema zu schreiben, denn mein Kleiner war krank und meine ganze Woche, u. a. mit einem wichtigen Termin, stand Kopf. Aber die Gesundheit geht vor und da ich im Moment arbeitssuchend, aber niemals arbeitslos bin, konnte ich die Tage mit dem fiebernden kleinen Kerl auch irgendwie genießen, denn wie mein Großer ist der Kleine ein verträglicher Kranker. Er braucht viel Mama und viel Ruhe, eine gute Suppe und dann ist es meistens schnell wieder gut. Mir war immer wichtig, dass meine Kinder die Ruhe zu Hause haben, wenn sie krank sind.

Der Kleine ist jedoch viel mehr krank gewesen, als der Große. Das war dann schon auf der Arbeit schwierig und dennoch bin ich immer daheim geblieben. Manchmal beschleicht mich der Gedanke, dass auch dies zum auslaufen meines befristeten Arbeitsvertrages geführt haben kann und ich habe auch Angst, dass ich meine Kinder vielleicht einmal nicht mehr so ernähren kann. Wir sind alle nur 12 Monate von Hartz-4 entfernt.

Mein Großer hat die Tage gesagt, seit ich zu Hause bin, habe ich viel weniger geschimpft. Betreten habe ich das zur Kenntnis genommen und ich weiß, dass er recht hat. Ich fand die Berufstätigkeit mit meinem letztes Jahr noch nicht mal 2-jährigen Sohn und dem großen 8-jährigen Sohn sehr schwierig, es hat mich zeitweise weit über meine Grenzen hinweg gefordert.

Die Alternative wäre der Hartz-4-Bezug gewesen und manchmal frage ich mich in den letzten Tagen, ob es den Stress tatsächlich wert war. Ja, wir waren finanziell besser gestellt mit der Arbeit, aber nun, dass hatte auch seinen Preis.

 Ich hoffe sehr, dass sich noch mehr Unterstützer und Unterstützerrinnen finden für den Netzprotest #carearbeitmusssichtbarwerden.

 Heute gebe ich Euch ein Zitat mit in diesen Sonntag zum Thema Fürsorge:

Betrachtet man die große Mehrzahl der menschlichen Probleme, sowohl im Persönlichen als auch auf der Ebene der gesamten Menschheit, dann sieht es ganz so aus, als rührten sie von der Unfähigkeit her, echte Fürsorge für andere zu empfinden und sich an deren Stelle zu versetzen. Gewalt ist unvorstellbar, wenn jedermann ehrlich auf das Wohl des anderen bedacht ist.

 Matthieu Ricard (buddhistischer Mönch, Molekularbiologe)

Ich bin überzeug davon, dass wenn die Fürsorge füreinander im Zentrum unserer Gesellschaft stehen würde, wir in einer friedlicheren und vor allem solidarischen Gesellschaft leben würden.

Wie war Eure Woche mit Euren kranken Angehörigen, kranken Kindern, pubertierenden Kindern oder einfach „nur“ Kindern, oft noch gepaart mit Berufstätigkeit??? Hinterlasst gerne einen Kommentar dazu, was besonders schwierig war und natürlich auch, wenn etwas schön war.

 In diesem Sinne wünsche ich Euch einen friedlichen Sonntag.

 Herzlichst, Claire Funke

 

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